MEINE PROJEKTE

Filme

Griechenland hielt das ökonomische Europa in Atem. Es war das erste Land der sogenannten PIIGS-Staaten, welches im Jahr 2012 kurz vor dem Staatsbankrott stand. Die avantgardistische, freie Athener Blitz-Theatre-Group wählte in dieser politisch und kulturell schwierigen Zeit den Roman „Don Quichotte de la Mancha“ von Miguel de Cervantes Saavedra als ihr neues Theaterprojekt. Geleitet von der Neugier, wie sich prekäre, und wirtschaftlich instabile Lebensumstände auf eine künstlerische Arbeit auswirken und umgekehrt, habe ich Blitz vor Ort in Athen aufgesucht. Mittels der visuell-anthropologischen Feldforschungsmethode begleitete ich die Blitz während ihres Probenprozesses und beobachtete die Entwicklung teilnehmend. Hierbei habe ich einen unverstellten Einblick in die künstlerischen Probleme, Fragestellungen und den Alltag von Blitz erlangt und diesen in meiner filmischen Dokumentation "NO MORE HEREOS" zusammengefasst.

THEATERPÄDAGOGIK

"Die Kinder des Olymp" ist ein von mir konzipiertes und erprobtes theaterpädagogisches Konzept. Ich erarbeite anhand der Phantasie der kleinen und großen Menschen meine theaterpädagogischen Projekte und nicht auf der Grundlage von Theaterstücken. Ich bin überzeugt, dass alle Menschen vom "rumspielen" nur profitieren können. Wir Erwachsene haben das zu schnell verlernt und haben manchmal Schwierigkeiten anzuerkennen, dass Spielereien das wichtigste Sprungbrett zu einem echten Können, zu einem freien und kreativen Denken und Handeln sind. Wer die Regeln erstmal kennt und es dann schafft, diese regelmäßig zu hinterfragen und mutig genug ist Neues als Chance zu sehen, begibt sich auf einen tollen und spannenden Weg.  Es ist das Beste, was man uns allen wieder nahelegen kann: spielen.

Texte

 

Über den Menschen

Durch den Menschen

Für den Menschen


Zur Arbeit, die uns lieb, stehn früh wir auf und gehen mit Freuden dran.

(Shakespeare, Antonius und Kleopatra)


"Was wir heute sind und denken, ist nicht das, was wir gestern waren und dachten und niemand weiß, was wir morgen sein und denken werden. Wenn es einen Ort gibt, an dem man (wie Herklit sagt) nie in das gleiche Wasser steigt, dann das Theater. Unsere Aufgabe ist die Verwandlung, und niemand kann uns darum verübeln, wenn wir nicht immer so denke wie unsere Vorgänger, und wir wiederum dürfen uns nicht bekümmern, wenn die Jüngeren schon nicht mehr so denken wie wir. Theater heißt: immer unterwegs sein.“ (Jean Louis Barrault)


performance

hundetheater

EGfka


Seit meiner Schulzeit begleiten mich unterschiedliche Hunde in meinem Leben. In den vergangenen Jahren habe ich viele Hunde trainiert, mit ihnen Tricks und Kunststücke erprobt, sowie "schauspielerische" Fähigkeiten in Gestik, Mimik und Blickkontakten herausgekitzelt gefördert und gefestigt. Die theatrale Kommunikation zwischen Hund und Mensch vereint in theaterpädagogischen Projekten hilft Menschen aus sich herauszukommen und es den Hunden gleichzutun: Im Spiel sich selbst vergessen und spielerisch lernend über sich selbst hinauswachsen. 

Die EUROPÄISCHE GEMEINSCHAFT

FÜR KULTURELLE ANGELEGENHEITEN (EGFKA) ist ein generationen - übergreifendes Bündnis aus Wissenschaftlern und Künstlern  unterschiedlicher Bereiche, das sich zusammengefunden hat, um sich gemeinsam für eine andere Idee von Europa stark zu machen – eine Vision von Gemeinschaft in Verschiedenartigkeit, in Vielfalt und mit gegenseitigem Respekt. Wir empfinden es als gesellschaftliche Pflicht und Notwendigkeit, mit Vorurteilen aufzuräumen, Ressentiments abzubauen und damit Anstöße zu geben, sich nicht nur für ein marktgleichgeschaltetes Europa, sondern für ein mündiges und vielstimmiges Europa einzusetzen.